2026-03 Durch die Köllnische Heide

Liebe Wanderfreundinnen, liebe Wanderfreunde,
im März erkunden wir die Köllnische Heide.

Wir starten am Bahnhof Schöneweide und gehen über die Schneller-, Flut- und Helga-Hahnemann-Straße bis zum Kaisersteg. Der Steg ist eine schöne Brücke für Fußgänger und Radfahrer und verbindet Nieder- mit Oberschöneweide. Wir gehen durch den Hasselwerderpark und unterqueren den Steg um am Ufer entlang bis zur Schnellerstraße zu laufen.
Kurz vor dem Bahnübergang biegen wir in den Bruno-Bürgel-Weg ein. In einem denkmalgeschützten ehemaligen Fabrikgebäude befindet sich eine Waldorfschule.
Wir kreuzen den S-Bahnhof Oberspree – hier fährt die Linie S47 zwischen Südkreuz und Spindlersfeld – und gelangen über die Johanna-Tesch-Straße zur Oberspreestraße. Linkerhand ist der „Socialladen“ wo Bedürftige günstig gebrauchte Haushaltsgegenstände und Kleidung einkaufen können. Menschen ohne entsprechenden Nachweis zahlen etwas mehr. Gegenüber beginnt die Bärenlauchstraße, an deren Ende geht es in den Wald.
Die zweite Abzweigung schräg links führt an einer umzäunten Freifläche vorbei. Wir folgen dem Hauptweg, der in gut 500 Metern nach einer Rechtskurve in einen Pfad mündet. Links und wieder rechts erreichen wir den Bunkerberg in der Köllnischen Heide. Köllnische Heide? Der gleichnamige S-Bahnhof ist doch etliche Kilometer nordwestlich? Das hat damit zu tun, dass der Begriff „Köllnische Heide“ eine Flurbezeichnung für Wald- und Wiesengebiete linksseitig der Spree war. Die heutige Köllnische Heide liegt zwischen Adlershof und Oberspree.
Kurz vor dem Anstieg auf den verwunschen wirkenden Bunkerberg zweigt sich der Weg. Zu sehen ist nicht mehr viel: eine aufgeschüttete Anhöhe mit ein paar Mauern, einige Verankerungen im Boden, über die man stolpern kann. Dennoch verströmt dieser Ort eine seltsame Atmosphäre. Im Jahr 1943 wurde hier ein Bunker errichtet, der Platz für 648 Personen bot. Nach dem Krieg wurde er gesprengt und 1983 überdeckt. Man kann links- oder rechtsherum gehen oder auch nach oben und kommt nach Erkundung der Anlage an diesem Punkt wieder heraus, um dann scharf nach links abzubiegen.
Nach einiger Zeit sehen wir hinter einer mit Birkenstämmen übersäten Freifläche den Zaun des Friedhofs Adlershof. Ihn gehen wir entlang, um am Ende den Birkenweg Richtung Nordwesten zu nutzen.
Hier treffen wir auf den „Rodelberg“. Der erweist sich als hübsche, aber selbst für Berliner Höhenverhältnisse sehr mickrige Angelegenheit. Vom Hügelchen gehen wir Richtung Südwesten, schnurgerade verläuft ein Weg, an dessen Ende ein weiterer Pfad nach rechts zur Hartriegelstraße führt, die nach links zur Moosstraße leitet. In der dortigen Rechtskurve zweigt ein Pfad ab, der uns zur Rudower Straße bringt. Ihr folgen wir bis zur Köllnischen Straße, die nach links entlang einiger Baracken des „Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit“ zur Britzer Straße führt. Links am Eingang zum Zentrum und an der Evangelischen Friedenskirche vorbei geht es über die Fennstraße zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo wir ins Tai-Mahal (taj-mahal-berlin.de) einkehren.

Extra-Tour
Am 18.03.26 bieten wir für Interessierte eine Extra-Tour (~ 2 km) ab S-Johannisthal an,
Start um 09:30 am Treppenaufgang
Wir gehen ein Stück auf der Gleislinse, schauen den Dampflockfreunden übern Zaun und durchwandern die Eisenbahnersiedlung bis zum Bahnhof Schöneweide.

An- und Abreise: Bahnhof Schöneweide
RB24, 32; S46, 47, 8, 85, 9; TRAM M17, 21, 60, 67; Bus X11, M11, 160, 163, 165, 166, 265

Länge: ca. 8,8 km

Wandertermine:

  • 03.03.2026 (Di) Eike
  • 18.03.2026 (Mi) Tino
  • 26.03.2026 (Do) Rainer

Eure Anmeldungen nehmen wir gern bis zum 28.02.2026 entgegen.
Aus organisatorischen Gründen müssen wir die Teilnehmerzahl pro Termin auf 20 begrenzen. Beachtet dies bitte bei Euren Anmeldungen.

Treffpunkt: um 10:00 Uhr an der TRAM-Haltestelle vor dem Einkaufs-Center
Extra-Tour um 09:30 S-Johannisthal am Treppenaufgang

Herzliche Grüße von euren Wanderbegleitern Eike, Rainer und Tino