2026-04 Bis an die Grenzen von „Otto Lilienthal“

Liebe Wanderfreundinnen, liebe Wanderfreunde,

der Startpunkt für die April-Wanderung ist die Bushaltestelle Otisstraße.
Die Wanderung liegt im Bezirk Reinickendorf und führt vorbei am Flughafensee, als “Zaungast” entlang am Flughafen Tegel, durch die Jungfernheide zum Tegeler See und zurück durch die Jungfernheide zu unserer Einkehr.
Von der Bushaltestelle queren wir die Seidelstraße und gelangen direkt in den Wald. Vorbei an einer grün-weiß gestreiften Schranke schwenkt der Weg nach Nordwesten (rechts) an den Schwarzen Graben. Parallel zu diesem Graben gelangen wir über den Seidelkanal an die Böschung des Flughafensees.
Der Flughafensee ist in der Zeit von 1953 bis 1978 durch den Abbau von Sand und Kies entstanden.
Linker Hand geht es auf eine Brücke, auf der man einen ersten Ausblick auf den See hat. Die Wanderung geht in westliche Richtung auf der Böschung des Sees entlang. Auf diesem Weg hat man immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser. Die zahlreichen großen und kleinen Badebuchten sind in der heißen Jahreszeit gut besucht.
An der nächsten großen Kreuzung führt der Weg weiter geradeaus, knickt jedoch schon nach wenigen Metern leicht nach links ab. An dieser Kreuzung ist ebenfalls auf der linken Seite das Freilandlabor des NABU zu sehen, das im Juli 1986 als grüner Lernort eingerichtet wurde. Weiter geradeaus sieht man schon nach wenigen Metern eine große Sanddüne, von der aus man einen guten Blick über den See hat. Einige Zeit später, wieder auf der linken Seite, sieht man das große Vogelschutzreservat Flughafensee.
1982 wurde das heutige Gelände des Vogelschutzreservates von Naturschützern besetzt. Der von Badelustigen zerschnittene Zaun wurde repariert und über Nacht aufgestellte Hinweisschilder zeigten ein Betretungsverbot an. Das Schutzkonzept erreichte, auf Grund der breiten Zustimmung, im anschließenden Wettstreit um die Gestaltung des Sees große Würdigung und es ist ein guter Kompromiss zwischen Naturschutz und Nutzung erreicht worden, der bis heute erfolgreich praktiziert wird. Seit dem 17. Juni 1983 betreut der NABU (ehemals Deutscher Bund für Vogelschutz [DBV]) durch die Arbeitsgruppe Vogelschutzreservat Flughafensee das Reservat im Rahmen eines Vertrages mit dem Land Berlin.
Am Ende des Schutzzaunes beginnt auch das Hundeauslaufgebiet, das sich bis zur Bernauer Straße erstreckt.
Wir überqueren die Bernauer Straße. Auf der anderen Straßenseite führt ein Weg an den Sickerbecken 3 und 1 vorbei direkt an das Ufer des Tegeler Sees.
Schon bald kommt die Insel Reiswerder in Sicht, an deren Badebucht und Fährsteg wir vorbei gehen. Es folgen weitere schöne Buchten und Ausblicke. Bei einer Erschließungsstraße verlassen wir den Tegeler See und biegen nach rechts ab. Wir queren die Bernauer Straße und folgen dem Weg weiter in Richtung Nordosten. Wir kreuzen den Kamener Weg und haben jetzt linkerhand Wohnbebauung.
Vorbei am Attendorner Weg, dem Finnentroper Weg und der Sterkrader Straße erreichen wir einen Grünstreifen und gehen an der Mauer der JVA-Tegel entlang.
Wir erreichen den Bernhard-Lichtenberg-Platz, der an der Seidelstraße liegt. Wir queren die Bernauer Straße und erreichen nach wenigen Metern den Dubrovnik Grill, in den wir einkehren wollen.

Quellennachweis: Berliner Forsten Wanderung Nordwesten 17

Die Rückfahrt kann mit dem Bus (Schienenersatzverkehr U6) oder anderen Buslinien erfolgen.

Länge: ca. 10 km

Wandertermine:

  • 10.04.2026 (Fr) Eike
  • 23.04.2026 (Do) Rainer
  • 29.04.2025 (Mi) Tino

Eure Anmeldungen nehmen wir gern bis 4 Tage vor dem entsprechenden Wandertermin entgegen.
Aus organisatorischen Gründen müssen wir die Teilnehmerzahl pro Termin auf 20 begrenzen. Beachtet dies bitte bei euren Anmeldungen.

Treffpunkt: um 10:00 Uhr Bushaltestelle Otisstraße
(Schienenersatzverkehr der Linie U6).

Herzliche Grüße von euren Wanderbegleitern Eike, Rainer und Tino